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Ü40 7er Altliga Landesklasse Brandenburg (offiziell)

Lerche Zehdenick  -  Sophienburger SC     2:4 (2:0)

SSC überzeugt in Halbzeit 2 und 3

Psychotricks setzen unerwartete Leistungsexplosion frei und foppen den Gegner!!

Was sich bereits in der Saison 2011/2012 abzeichnete findet einen nahtlosen Übergang im laufenden Pokalwettbewerb. Nach wiederholter Anlaufschwäche in Halbzeit 1 drehte der SSC das Pokalspiel bei Lerche Zehdenick noch zu einem verdienten 2:4 und überzeugt auch voll in Halbzeit 3. Doch dazu musste Arzt und Psychologe Drumbo tief in die psychologische Trickkiste greifen.

Der Reihe nach.

Sommer, Sonne, ein kurz gemähter Rasenplatz in versteckter Lage, ein ambitionierter Gegner, ein guter Schieri, die Havel, eine Betriebsfeier des Jobcenters Zehdenick. Der Abend fing bereits viel versprechend an. Dank aktuellem Kartenmaterial im Navi und kreativer Parkplatzwahl war die Mannschaft auch zum Anpfiff komplett und u m g e z o g en. Die Trikots waren diesmal v o r Spielbeginn, dank Trainer Happy, vor Ort. Keine Selbstverständlichkeit wie die Vergangenheit zeigte.

1. Halbzeit

Sollten die Trikotnummern den Gegner verwirren? Tübi mit der 10? Stratege Drumbo hatte da was im Hinterkopf. Schon die Seitenwahl mit anschließendem Seitentausch zeigten: Auch der Gegner setzt auf Psychotricks. Konnten wir nicht einfach so stehen bleiben? . Oder wusste Lerche Zehdenick mehr? Nach dem spielerischen Anfangsgeplänkel setzte sich die Überzeugung beim SSC durch: Vom Gegner droht keine Gefahr. Ein Trugschluss. Rookie Steed, er absolvierte sein erstes Ü40 7er Spiel, hatte mit der ungewohnten Platzlänge seine Schwierigkeiten. Wiederholt liefen seine gewohnt kraftvollen Sprints an der Seitenlinie ins Leere. Tübi schwächte, durch seine indisponierte Spielweise, den SSC zusätzlich. Der Gegner, robust in den Zweikämpfen und in den Schlüsselpositionen technisch stark besetzt, nutze gekonnte diese Schwäche. Nach schönem Anspiel foppte der Kapitän von Lerche Zehdenick Tübi und netze zum 1:0 ein. Gleicher Spieler holte keine 10 Minuten später einen Freistoss an der Strafraumgrenze. Auch hier war Tübi nicht auf der Höhe des Geschehens. War die 10 doch eine zu hohe Bürde für Tübi? Der fällige Freistoss, abgefälscht von Steed, landete ebenfalls im Tor. 2:0 Das hatte der SSC sich anders vorgestellt.

Das anschließende Aufbäumen des SSC verpuffte. Selbst klarste Chancen in Überzahl wurden reihum in die Spree oder über das Tor geballert oder einfach nur vertändelt. Die tiefstehende Sonne als Ausrede ließ der strenge Drumbo nicht gelten. Selbst Glimos selbstkritische Aussage: “Aber das war doch mein erster Schuss!“ oder „Da war eine unebene Stelle“ von Chane fanden kein Gehör. Auch der so ballsichere Ute ließ sich anstecken und nagelte seine klarste Chance statt ins leere Tor in die Spree und Vollstrecker „Klebe“ Feiter zeigte ungewohnt Nerven.

2:0 hinten zur Pause, aber es war noch nichts verloren.

Von der emotionalsten Kabinenansprache in der Historie des SSC und der taktischen Umstellung hat der Berichterstatter nichts zu berichten, da er und die Spieler Steed, Chane und Tübi in der Nebenkabine saßen und davon nichts mitbekommen haben.

War das gewollt?

2. Halbzeit

Schon mit Auflaufen zur zweiten Halbzeit zeigte sich: Hier kommt ein anderer SSC. Während Pi „Das Orakel“ raunte: „Das machen wir wie gegen Oranienburg. Da lagen wir zur Halbzeit auch 0:2 hinten und haben 4:2 gewonnen!“ forderte Drumbo die abgesprochen Anfangsaufstellung vehement ein. Chane, für Ute auflaufend, wurde streng von Psychologe Drumbo wieder auf die Bank gesetzt. Natürlicher Führungsanspruch von Drumbo und südländisches Temperament von Chane prallten aufeinander. In Chane grollte es. Die ersten Reizpunkte waren gesetzt.

Sofort kam der SSC besser in die Partie. Kuchen gewohnt solide aber mit Rücken, wechselte regelmäßig mit Tübi. Geht das gut? Nach anfänglichen Unsicherheiten steckte Ute auf den mittlerweile gut einjustierten Steed rechts durch. Trocken vollendet Steed. Nur noch 2:1! Keine 5 Minuten später wird auf links der mittlerweile für Ute gekommene Chane freigespielt. Dieser guckt gekonnt den Torwart aus und versenkt mit heißem Blut und klaren Blick das Leder im kurzen Eck. 2:2! Immerhin. Drumbo läuft jetzt nicht nur fussballerisch zu Höchstform auf. Er bedient Glimo mit langem Ball, den dieser humorlos und mit Veilchen am linken Auge unter die Latte nagelt. „Abgesendet!!“ 2:3! Während die SSC Spieler sich in den Armen liegen und der Gegner sich die Augen reibt, erklärt Drumbo Tübi auch noch das defensive Stellungsspiel. Nicht ohne Folgen.

Den Gegner in Sicherheit wiegen und dann eiskalt zuschlagen. Der SSC hatte eine 100%ige Leistungssteigerung realisiert. Nun zeigten sich die Qualitäten von Kölu, meist unauffällig aber solide, und Pi. Ihre ballsicheren Anspiele auf Ute ließen diesen zu ungewöhnlicher Hochform auflaufen. Insgesamt 6  „Nottunnel“ und ein Tor steuerte jetzt Ute bei. 2:4!

Der Gegner kochte. Lerche Zehdenick bäumte sich auf. Lange Bälle waren aber nicht das probate Mittel der Wahl. Torwart Happy parierte die einzige Chance des Gegners mit dem Fuß und ließ die hohen Bälle gekonnt abtropfen. Der SSC verwaltete das Ergebnis, aber vom Gegner kam auch nicht mehr viel. Als Torwart Happy nach Rückpass frech den heranstürmenden Gegner foppte war allen klar: Das Spiel gibt der SSC nicht mehr aus der Hand. "Klebe" Feiter warf sich aufopferungsvoll in jeden Offensivzweikampf. Und dann war es geschafft.

2:4 gewonnen.

3. Halbzeit

Der SSC ist jetzt auf Betriebstemperatur und übernimmt Verantwortung. Steed, stark überhitzt, wird zur Abkühlung in die Havel geschickt. Happy verteilt das mitgebrachte warme Bier. Ute kauft Würstchen. Aber der Bierwagen lockt den SSC aus der Defensive. Kaltes Bier und ein neuer Gegner: Das Jobcenter Zehdenick. Nachdem plötzliche Hilfe für den Gegner von unerwarteter Stelle kommt, ist die Stossrichtung des SSC für Halbzeit 3 definiert. „In 10 Minuten schließe ich die Kabinen ab“ sorgen für zügige Offensivmaßnahmen. Leider musste Kuchen verletzungsbedingt mit Rücken die 3. Halbzeit komplett aussetzen, jedoch rief der SSC auch hier eine mannschaftlich geschlossene Leistung ab.

Die Aufstellung ist klar: Glimo, und Steed vorne, Happy, Ute und Drumbo legen auf, Chane im Mittelfeld und Pi, Kölu, Klebe Feiter und Tübi wie gewohnt defensiv. Während Kölu mit dem telefonischen Check-Up seiner Vitalwerte rechnet, trifft es Steed. Die Defensive baut das Spiel gekonnt auf: „Franzi“ ist wohl der Schwachpunkt des Gegners. Der starke Steed verwickelt sich in Zweikämpfe mit der Tresenkraft und findet seinen Meister. Er zur Tresenkraft: „Du hast doch bei Franzi die Handy Nummer schon abgeräumt.“ Respekt für die Leistung des Gegners, eine Tugend des SSC.

Glimo, mit bereits überwunden geglaubter Abschlussschwäche, greift an: Sie: „Ich bin Beamtin“ – Glimo: “Das macht doch nichts“ Kölu, selbst Beamter, ist fassungslos. Da fehlt es ja an den offensivtaktischen Grundvorraussetzungen. Der anschließende Leitungsschub bleibt nicht aus und sorgt für eine ungewohnt starke Leistung durch Kölu am Tresen. Kölu bleibt zwar weiter defensiv aber hochkonzentriert, Pi reißt zwischenzeitlich die Partie an sich. Dank Ute, Drumbo, Pi und Klebe Feiter geht der SSC viermal in die Verlängerung.  Die Offiziellen kennen kein Erbarmen und hängen kurz vor Schluss noch zweimal 10 Kurze hinten ran. Ute, mittlerweile mit Blutwerten im toxischen Bereich, zeigt noch mal, wie man gekonnt Haken schlägt, grätscht aber anschließend ins Leere. Der Mann ist ein Phänomen. Ein gelungener Abschluss, wie ich finde. Da wird ja noch der Blick auf die Scorer-Wertung interessant. Alle Spieler haben haben hoch gepunktet, so die einhellige Meinung. Können sich die Edeljoker Cy, Maico, Kuhl und Diego, wie auch PvE, Mausi, PeeKay und Tekky da noch mal rankämpfen? Fortsetzung folgt. Der Spielplan will es, dass am Mittwoch an gleicher Stelle die Revanche folgt. So ist Fussball. 

Aber, und das sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, der SSC schwächelt nach wie in einer Kategorie: Trikots! Glücklicherweise konnte der Trikotkoffer noch nach Abpfiff der 3. Halbzeit in Sicherheit gebracht werden und befindet sich bei Spieler Tübi. Das muss besser werden.

Ach so, dann noch schöne Grüße an Trainer Happy. Der ist bereits wieder im wohlverdienten Urlaub auf Mallorca.

 

20.8.13 14:31
 


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